• Tinnitus, KNalltrauma, Lärmschäden oder Hörsturz - wenn es im Ohr pfeift
    Lästig wenn es im Ohr pfeift

Erfolgreich gegen Tinnitus

Jeder siebte Deutsche leidet an Tinnitus. Dabei nehmen die Betroffenen das Ohrgeräusch unterschiedlich wahr – als Rauschen oder Pfeifen, ständig oder zeitweise, auf einem Ohr oder beiden Ohren. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: den enormen Leidensdruck.

Die gute Nachricht: Tinnitus kann erfolgreich behandelt werden. Bei Hörgeräte Gaertner nutzen wir dafür erfolgreich Methoden aus der Hörtechnik.

 

Vielfältige Ursachen – unterschiedliche Therapien

Um Tinnitus gezielt lindern zu können, ist es wichtig zu wissen, was der Auslöser des lästigen Tons ist. Die Liste der Möglichkeiten ist lang und diese betreffen nicht nur die Ohren: Lärmschäden, Durchblutungsstörungen, ein Hörsturz oder Knalltrauma sowie Probleme im Bereich des Kiefers sind mögliche Ursachen. Auch eine Kombination mehrerer Ursachen ist möglich. Wir stellen Ihnen die häufigsten Auslöser vor.

Lärmschäden/Knalltrauma

Bis zu 30% der Ohrgeräusche sind auf eine Schädigung der feinen Haarzellen durch Lärm oder Knall zurückzuführen. Dazu zählen vor allem die Freizeitmusik bei Jugendlichen (Walkman, Disco, Rockkonzert) und der Lärm amArbeitsplatz. Beim Knalltrauma kann bei sofortiger Akutbehandlung nahezu immer eine Heilung erfolgen.

Durchblutungsstörungen

Von ärztlicher Seite werden am häufigsten Durchblutungsstörungen als Hauptursache angenommen und derBehandlung zunächst zugrunde gelegt. Diese erste Verdachtsdiagnose sollte durch eine möglichst frühzeitige, sorgfältige Diagnostik abgelöst werden.Nur so kann man entsprechend dem Symptomcharakter des Tinnitus seine sehr unterschiedlichen Ursachen feststellen und möglichst beheben.

Presbyakusis

Presbyakusis heisst das Nachlassen der Hörfähigkeit im vorgerückten Alter. Alter ist aber nicht unbedingt mit einem Rückgang der Hörfähigkeit verbunden und verminderte Hörfähigkeit führt nicht unbedingt zu einem Tinnitus. Akustikusneurinomen bezeichnet einen Tumor am Hörnerv. Es macht sich durch einseitige Ohrgeräusche bemerkbar. Infolge seines Wachstums stellt es eine der wenigen gefährlichen Ursachen von Ohrgeräuschen dar. Erfreulicherweise kommt es nur selten vor.

Hörsturz

Unter Hörsturz versteht man einen plötzlichen Verlust des Gehörs oder eine plötzliche Hörminderung, meist begrenzt auf ein Ohr. Häufig ist dieser von Ohrgeräuschen und seltener auch von Schwindel begleitet. Man nimmt aufgrund zahlreicher Studien an, dass sich der Hörsturz in vielen Fällen von selbst wieder behebt (Spontanheilung). Oft bleibt aber ein Ohrgeräusch und/oder ein Hörverlust zurück. Halswirbelsäulenerkrankungen, Veränderungen und funktionelle Blockierungen der Halswirbelsäule können zu Ohrgeräuschen führen oder sie verstärken. Neuerdings kommt es dazu auch häufig als Folge eines unfallbedingten Schleudertraumas. Zahn-Kiefer-Bereich Kieferfehlstellungen, Zahnextraktionen, Zahnfüllungen, Zähneknirschen (Bruxismus) usw. können unterstützende Ursachen eines Tinnitus sein.

Morbus Menière

Unter Morbus Menière versteht man einen anfallsweisen Drehschwindel. Dieser ist mit Schwerhörigkeit und einem Ohrgeräusch verbunden. Die Anfälle können selten bis häufig auftreten. Mit der Zeit bleibt ein Restgeschehen zurück, meistens in Form einer zunehmenden Schwerhörigkeit im Mitteltonbereich und ein Tinnitus.

 

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Bei der langen Liste an möglichen Ursachen für Tinnitus wird schnell klar: Um eine geeignete Therapie zu finden, muss man den Betroffenen genauer kennenlernen und herausfinden, welche Auslöser es bei jedem Menschen individuell geben kann. Dementsprechend können dann medizinische, psychologische aber auch hörgeräteakustische Maßnahmen ergriffen werden.

Zuverlässige Linderung aus der Hörakustik

Unsere Tinnitus-Experten haben sich auf die hörgeräteakustischen Maßnahmen zur Tinnitus-Therapie spezialisiert – mit erfreulichen Erfolgen. Wir arbeiten mit sogenannten Tinnitus-Noisern. Wie das funktioniert? Stellen Sie sich einen leeren Raum vor, in dem eine Geige gespielt wird. Sie widmen dieser Geige Ihre volle Aufmerksamkeit – und können sie auch nicht einfach so ignorieren. Dann stellen Sie sich denselben Raum vor, diesmal spielt darin jedoch ein ganzes Orchester. Nur wenn Sie ganz genau hinhören, können Sie jetzt noch die Geige heraushören – sie bleibt im Hintergrund. So ermöglicht es der Noiser, die Kontrolle über die Wahrnehmung zurückzugewinnen und sich nicht vom Tinnitus kontrollieren zu lassen.

Es lohnt sich, nicht aufzugeben. Schenken Sie uns Ihr Vertrauen und kommen Sie vorbei. Gerne nehmen wir uns bei einem Beratungsgespräch Zeit für Sie und besprechen, wie wir Ihnen helfen können!

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